Entstehungsgeschichte
Nachdem ich in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main die Ausstellung KUNSTMASCHINEN MASCHINENKUNST gesehen hatte, reizte mich dieses Thema sehr. Ich überlegte mir daraufhin das System auf dem Garlett basiert und erstellte dann sofort den ersten Prototyp TexMa. Dieses Programm lief noch direkt auf dem ausführenden System und nicht wie Garlett auf einem Internetserver. Außerdem hatte es noch einige Anfälligkeiten.
In der nächsten Zeit absolvierte ich mein Praktikum, bei dem ich lernte, wie ich Webanwendungen erstellen konnte. Dieses Wissen übertrug ich nun auf mein System und entwickelte Garlett.
Funktionsweise
Die Abkürzung Garlett steht für:
Graphisch
Arbeitende
Reproduktion von
LETTern
und beschreibt die Idee Buchstaben bzw. Wörter und Sätze in Grafiken umzusetzen. Sie funktioniert nach einem einfachen System:
Das Alphabet wird in 4 Pakete (3x 8 Buchstaben, 1x 2 Buchstaben) aufgeteilt.

Als Erstes wird ein Startkreis mit dem Durchmesser von 50 Pixel gezeichnet. Von seiner Mitte aus wird der nächste Buchstabe berechnet. Nehmen wir als Beispiel das Wort „Garlett“.
Wir haben also den Startkreis:


Um diesen legen wir nun das Päckchen mit dem ersten Buchstaben. Also G.
Das G liegt direkt unter dem Startpunkt. Garlett zeichnet nun den ersten Strich gerade herunter und erstellt einen Kreis mit einem Durchmesser von 20 Pixel.

Nun wird der 2. Buchstabe bearbeitet.
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Wie Sie sehen wird der neu gezeichnete Kreis als Ausgangspunkt benutzt. |
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Dieses System wird fortgesetzt, bis das Wort oder der Satz vollständig dargestellt ist. |
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Wie Sie in dem Beispiel sehen überschneiden sich manchmal einzelne Kreise. |
Dies macht es zum Teil nicht möglich, die Texte aus den Bildern zu entschlüsseln. Mit ein bisschen Trial & Error sollten sich aber die meisten Bilder übersetzen lassen.
Erforschung
Je öfter man das Programm benutzt, desto mehr stellt man fest, dass bei Bildern, die über 100-200 Zeichen zählen, die Tendenz der Grafik nach rechts oben ist.
Dies ist ein logischer Prozess, da es eine Buchstabenhäufung im Deutschen gibt.
Aus diesem Grund ist momentan ein dynamisches Alphabet in Arbeit, bei dem die Buchstaben aus den Filtern immer um eine Position weiter rutschen.
Aussichten
Garlett soll in Zukunft noch folgende Funktionen unterstützen: